Mittwoch, 19. November 2008

nwal002 [mounting samba share mittels cifs]

nachdem ein samba server [nwal001 unter slugos] erfolgreich seine dienste anbietet, und verschiedene windows clients in meinem haushalt bereits darauf zugreifen, war es an der zeit das gemeinsame storage auch an die übrigen nslu2-devices anzubinden. meine wahl fiel, da für slugos bereits kernel-module verfügbar sind, auf cifs [common internet file system].


folgende zusätzliche überlegungen sind hierfür zu beachten
  • welches gemeinsame character set unterliegt der server-client kommunikation?
  • welche daten werden eingebunden und welcher security unterliegen diese?

somit ergibt sich folgender installationsplan:
das characterset des samba-servers [siehe /etc/samba/smb.conf] ist wie folgt definiert

# charset settings
unix charset = ISO-8859-1

damit sollte auf der client-machine [nwal002] zuminderst dieses charset als nls [national language support] kernel-module installiert werden. locale und language settings sollten entsprechend im environment gesetzt sein.

#ipkg install kernel-module-nls-iso8859-1
#export LC_ALL= de_AT.iso885915
#export LANG= de_AT.iso885915


[bem. 8859-1 ist eine untermenge von 8859-15, welches zudem noch das euro-zeichen beinhaltet…] wie die locale als solches unter slugos erzeugt wird habe ich schon in diesem thread abgehandelt.


die eigentliche träger-software [cifs] wird wie folgt installiert.
#ipkg install cifs
#ipkg install cifs-doc
#ipkg install kernel-module-cifs

weitere konfigurationen entfallen und wir können unseren ersten mount-versuch machen.
[/data wird unser mount-point, und data ist unser share am samba server]



#mkdir /data
#mount -t cifs -o username=xxxx,password=xxxx,workgroup=nwal001_smb //samba_server_ip_address/data /data

die workgroup [netbios name] kann ebenfalls aus der samba[server] konfiguration entnommen werden. im falle eines fehlers wird sowohl stdout/stderr bedient, dmesg gibt über dies entsprechende fehlermeldungen.
im success fall, kann nun ein automatismus in /etc/fstab eingeführt werden, in dem auch bereits das charset berücksichtigt ist, und der mount nach einem reboot durchgeführt wird. [eintrag innerhalb /etc/fstab]
//192.168.0.40/data /data cifs user=xxxx,password=xxxx,iocharset=iso8859-1 0 0

auf der server-seite kann man nun mittels smbstatus –v die verbindung überprüfen.

smbstatus -v


hinweis:
da die anbindung über kernel-module erfolgt [cifsoplockd], [cifsdnotifyd], [cifsd] ist ein trace mittels lsmod, depmod –a, modprobe der entsprechenden module zu empfehlen.

1 Kommentar:

  1. beim versuch zu mounten kommt - FATAL: Module cifs not found.

    #ipkg files kernel-module-cifs liefert /lib/modules/2.6.21.7/kernel/fs/cifs/cifs.ko

    #depmod -a /lib/modules/2.6.21.7/kernel/fs/cifs/cifs.ko

    und
    #lsmod -a
    liefert cifs !!!
    mount sollte nun funktionieren

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